Beiträge von Mehregaan

    Nun sehr gerne. Eine kleine Anmerkung noch: Es reicht wenn Sie mich Siezen. In Targa verzichtet man auf den Pluralis Majestatis, aber natürlich steht Ihnen das frei.


    Kann ich Ihnen eine Erfrischung anbieten bevor wir uns an die Sache begeben?

    94-5ad43a99.jpg


    Um die komplexe Realität abzubilden wurden beim Verfassungskonvent 600 Vertreter aus allen Teilen der targischen Gefilde eingeladen. Schließlich musste man sehr viele Widersprüche unter einen Hut bekommen. Die kommunistisch-regierte Räterepublik im Norden Kijanibondes ebenso wie das halb-feudale Fürstentum von Jaçãlo. Sogar aus dem Zipfel wurden Vertreter eingeladen. So kam es auch, dass der Revolutionär aus Sorati ebenso im selben Parlament saß wie in Glückspielgraf aus Para, der targische Basari mit dem novarsich-katholischen Mönch aus Monte Chiesa.

    Eine Frage, die aufgetaucht ist: Gibt es eine Planung die weitläufige Nachbarschaft in irgendeiner Form in die Ausgestaltung einzubeziehen oder darauf Bezug zu nehmen?


    Ich finde dazu auf eurer Homepage wenig bis nichts. Habt ihr etwas zu Geographie, Bevölkerung & Kultur, das ich mir durchlesen kann?

    Es ist absolut nicht dringend nur generell, dass es wo steht.


    Brissa ins Grenzgebiet zum S.V. und Para wenn möglich direkter ans Meer und die Küste. Meiner Meinung nach ist die bisherige Geographie Karte perfekt für die geplante Ausgestaltung. <3

    Die targischen Gebiete wurden im Zuge der Islamischen Expansion ungefähr 500-600 n.Chr. erobert. Dabei wurden vor allem die Küstengebiete kontrolliert und dort auch bewusst Siraazer oder/und Isfahnische Siedler hinverbracht. Die islamische Invasion kommt vom heutigen Gebiet des EO und Zedarien. Die targischen Heiden lassen sich relativ einfach bekehren und vermischen sich recht schnell mit den Siedlern. An der Küste ist von einer guten Integration in das Kalifat die ersten 150-250 Jahre auszugehen. In der Wüste hält die Bevölkerung massiv an ihrer Kultur und Religion fest.


    Überall wo es den Invasoren gelingt sich festzusetzen sind sie einem permanenten Widerstand und Guerilla-Krieg der Bevölkerung ausgesetzt, weswegen sie es de facto aufgeben tatsächliche Macht im Binnenland und Gebirge auszuüben. Mit der Niederlage an der Pforte von Solaman gegen Futuna wittern die Wüstenstämme ihre Chance und gehen in die Offensive, in Feldzügen über mehrere Generationen unterwerfen sie Stück für Stück bis 1100 n. Christus die Gebiete an der Küste zurück und starten ihrerseits eine Invasion in Hanar, und errichten einen Außenposten auf der Halbinsel auf der Monte Chiesa und Siraaz liegen.


    Die Küstenstämme haben entweder die Wahl sich zu beugen oder ins Exil zu gehen, was dazu führt, dass die Bevölkerung an der Küste assimiliert wird. Die höhere Kultur der islamischen Eroberer hat jedoch dazu geführt, dass deren Sprache und Schrift ihren nachhaltigen Einfluss in Targa hinterlassen hat und zur heutigen Kultur geführt hat. Da die noch großteils nomadisch lebenden Wüstenstämme keine Zwangsherrschaft errichten konnte, wurde die Kultur und das Leben der Überbleibsel der islamischen Eroberung toleriert und Stück für Stück integriert. Überbleibsel davon sind die sogenannten "targischen Dialekte" als Variation der Sprache der islamischen Eroberer.


    Hinweis: Damit es sich zeitlich ausgeht, macht es Sinn entweder den Untergang des islamischen Kalifats hinauszuzögern bzw. Futuna zu fragen ob die Schlacht vlt. später stattgefunden hat. Aber was sind erst mal eure Meinungen zu der Herleitung?