Besuch von Amoah Gyan

  • 28-1778ee61.jpgUm sich ein Bild zu verschaffen und eine künftige Zusammenarbeit und Regierungsbeteiligung zu besprechen hat der Amenokal Amoah Gyan eingeladen. Man trifft sich in einem der offenen Höfe des Kar Talmascha. Ein kleiner Tisch steht bereit und nahe am künstlichen Mini-Teich, der dafür da ist sich die Füße zu erfrischen angesichts der starken Hitze in Targa.

  • Handlung:

    Nippt vom Tee.


    Nun ich kann ihnen zu sichern, dass wir bei jeder Übertretung der jeweiligen regionalen Selbstverwaltung durch das sogenannte Rot-Kijanibonde mit aller Härte durchgreifen werden. Gibt es bereits weitere Hinweise eines Vorstoßes?


    Bisher hatte ich den Eindruck, dass sich dieser Kito betont bedeckt hält, was auch immer das für eine Taktik sein mag. Wir haben jedenfalls in ganz Kijanibonde nachrichtendienstliche Kapazitäten und eine kleine Eingreiftruppe bereits im Urwald positioniert.


    Hätte der Süden überhaupt Verteidigungsressourcen? Wir brauchen jedenfalls eine langfristige friedliche Lösung, wir können unser Land nicht permanenten inneren Konflikten lähmen und ich weiß nicht wie Sie das sehen aber ich möchte Kijanibonde eng binden.

  • Ich kann für die Tikar sprechen. Es gibt viele Männer, jedoch sind nur wenige richtig militärisch ausgebildet. Die Meisten jedoch im Guerillakampf erprobt. Es gibt wenige schwere Waffen, kaum Panzerfahrzeuge, aber doch ein paar alte Flugzeuge. Wir könnten Nadelstiche setzen, Nachschubwege unterbinden, den Vormarsch stören und deutlich verzögern, aber einem richtigen Kampf dürften wir kaum gerüstet sein.

    Aus dem Norden von Kichakakubwa sind vermehrt Vorstösse der Roten Armee berichtet worden. Viele Tikar aus dem Norden Kichakakubwas haben ihre angestammten Wohnstätten aus Angst vor Übergriffen verlassen und haben sich zu Verwandten oder Freunden in den Süden zurückgezogen.

  • Nun ich denke, dass sich auf dieser Basis keine Offensive gibt und sich der Süden nicht fürchten muss. Sollte jedoch eine kriegerische Handlung gesetzt werden von den Kommunisten werden wir Sie natürlich auf allen Ebenen unterstützen. Gibt es etwas wie wir sie konkret jetzt unterstützen können?

  • Konkrete Hilfe, die dem Süden weiterbringen würde, wären die Schaffung von Jobs. Viele jungen Menschen bekommen keine Ausbildungsplätze, geschweige denn einen sicheren Arbeitsplatz - hier bräuchte es massive Hilfe. Auch wäre Unterstützung im Bildungssektor wünschenswert. Viele Kinder können die Schulen aufgrund der Entfernung kaum besuchen. Es gibt verschiedene Konzepte für die Beschulung via Internet, doch ist das Netz zu schlecht ausgebaut und den Menschen fehlt oft das Geld für einen Laptop oder Ähnliches. Auch in Sachen medizinischer Versorgung gäbe es einiges zu tun, da die Distanzen zum nächsten Arzt bzw. zur nächsten Klinik oft sehr groß sind.

  • Nun ich denke da sollte sich etwas machen lassen. Gerade auch auf der Ebene unser aller Gefilde ist mir sehr an einer Integration der verschiedenen Regionen bei entsprechender Nachhaltigkeit gelegen. Was halten Sie davon, wenn sie dieser gesamthaften nationalstaatlichen Entwicklung vorstehen?


    Es würde auch ein Zeichen an die Welt hinaus schicken, dass das Verhältnis zwischen Targa und Kijaibonde ein anderes ist als im restlichen Nerica vorgelebt wird. Eine Verbindung auf Augenhöhe und Ausbeutung. Ich denke gerade ausgehend von Aflae und Accre können wir eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung anstoßen.

  • Nun das sind jedenfalls meine zwei Angebote. Ich denke wir können durchaus ein durchmischtes Team erwarten und aufgrund unserer diversen Heimat wird es über das Amt selbst hinaus sicher noch mehr Herausforderungen geben.


    Das Amt des Hadjib ist bereits seit Längerem umbesetzt. Es besteht jetzt auch keine Eile in einer schnellen Besetzung, aber es gibt auch keinen Grund jemand anders oder unbedingt einen Targer zu nominieren vor allem wenn wir in Wahrheit zu einer Nation geworden sind.

  • Mein Herr, Euer Angebot ehrt mich. Ich bin ganz sprachlos. Ich möchte aber nicht so vermessen sein und das Amt des Hadjib anstreben. Dafür fehlt es mir an Erfahrung und Reife. Ich habe noch viel zu lernen, würde mich aber sehr freuen Euch und unseren Ländern, die hoffentlich rasch zu einer Nation zusammenwachsen werden, als Minister für Entwicklung und Infrastruktur dienen zu dürfen.

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