Beiträge von Jumbe Kito

    Nun zu den Details. Die Finanzierung und Planung erfolgt in der Räterepublik im Rahmen eines oder zwei zusätzlichen 5-Jahres-Plan/Plänen und in Kichakakubwa beziehungsweise Südkijanibonde nach eigenes festgelegten Kriterien und Regeln. Zum jetzigen Zeitpunkt wage ich aber zu behaupten, dass es sich wohl um einen marktwirtschaftlichen Zugang handeln wird.


    Für den Hafen von Mtadschikuu kann ich sagen, dass in Akkordanz mit dem zweiten 5-Jahres-Plan für Stadtentwicklung ein Teil des bald erweiterten Hafens ein völliger Freihafen werden soll. Da es sich bei dieser Hafenerweiterung auch um eine Stadterweiterung handelt wird ein Teil des neuen Mtadschikuu beziehungsweise einer neu entstehenden Zwillingsstadt gesamthaft eine Sonderwirtschaftszone.


    Für Accre wird es die Möglichkeit geben Ausbildungsstandorte für Nautik und Seefahrt, Offshore-Gewinnung von Ressourcen und Katastrophen- und Brandschutz einzurichten, falls dies die dortigen Behörden möchten und organisieren können.

    Handlung:

    Das Nord-Kijanibondesische Staatsfernsehen überträgt. Es ertönen die Klänge der Internationale. Abseits der Kanäle der Räterepublik und einiger weniger anderer obskurer Privatsender wird das jedoch herausgeschnitten.


    Bürger!


    Ich darf euch das Kijanibonde betreffende Projekte-Konglomerat vorstellen, dass von der Regierung der ...


    Handlung:

    Kurz verzieht er fast angewidert das Gesicht.


    ... der hohen Pforte genehmigt wurde und geplant wird.


    Es handelt sich um ein integriertes Projekt. Vorweg: Mir ist um die Brisanz und die Problematik eines Landes mit zwei Systemen oder besser gesagt zwei Ländern, die zusammengehören aber nur noch wenig auf vielen Ebenen miteinander gemein haben bewusst.


    Wir werden diese Realität auf absehbare Zeit haben. Es ist aber eine Tatsache, dass die langen Distanzen unseres Landes eine verkrüppelnde Wirkung auf Völkerverständigung und Wohlstand haben. Weswegen das Projekt, das ich vorstellen werde nicht weniger ist als die Errichtung einer Hochgeschwindigkeitszugstrecke von Mtadschikuu nach Accre. Aflae, Winneto, Demo, Mwabalo und Sorati sollen dabei ebenfalls mit einbezogen werden.


    Die genaue Streckenführung ist noch nicht zu 100% klar, da auf verschiedenen geographische und Umweltschutz-Aspekte geachtet werden muss. Das gilt insbesondere für die Streckenabschnitte im Süden, deren besondere naturräumliche Begebenheiten aufgrund ihrer Einzigartigkeit bewahrt werden sollen.


    Wir wollen damit Kijanibonde und auch Nerica fit für die Welt machen und ins Zentrum rücken wo es hingehört. Deshalb wird ebenfalls um das zunehmende Handelsvolumen und den Bedarf an internationalen Austausch zu erhöhen ein Ausbau der Häfen Accre und Mtadschikuu passieren.


    Ich werde kurz inne halten bevor es zu einer weiteren Informationsdarlegung der Details kommt.

    Handlung:

    Vor einem nüchternen Büro-Hintergrund des noch gefühlt frischen Premiers des gemeinsamen Targas, der in einigen Regionen der gehassteste und ein anderen Regionen der beliebteste Politiker des Landes ist finden die Vorbereitungen für eine weitere Vorstellung statt während die Augen noch auf die reichsten Gebiete des Landes gerichtet sind. Jumbe Kito war klar, dass er soweit möglich die fragile Stabilität erhalten musste, weil in der allgemeinen Lage die Isolation der proletarischen Revolution das Projekt der Freiheit der Menschen jederzeit bedroht war. Die Verhandlungen mit dem targischen Würdenträgern waren äußerst mühsam, nichts desto trotz dürfte das gesamt-kijanibondesische Projekt für Aufsehen erregen und in seiner Größe Zentral-Nerica unvergleichbar sein.

    Völliger Schwachsinn, ihr reaktionäres Regime kann keine Sicherheit für Frauen gewährleisten, deswegen haben wir die Grenzen dicht gemacht. Wenn ihre barbarische frauenfeindliche Gesellschaft permanent Gewalt erzeugt ist das nicht unsere Schuld. Wir halten uns an die Grenzen und machen sie sogar dicht um nicht permanent von ihren Lumpen heimgesucht zu werden. Wir haben das Frauenwahlrecht ermöglich, die Zivilehe eingeführt, Abtreibungen legalisiert und erheben eine Steuer von ledigen Männern um Frauenhäuser und Einrichtungen für Alleinerziehende zu finanzieren.

    Sie meinen die Gerüchte, die sie fälschlicherweise verbreiten? Nein die stimmen nicht. Bekannterweise ist es doch eher so, dass man ihren Regionen zu Entführungen, Kriminalität und anderen Barbareien greifen muss weil der Kapitalismus nur Armut erzeugt und nicht die konsolidierte Entwicklung unserer Planwirtschaft.

    Handlung:

    In sein Mikrophon, aber nicht mit angesteckt von der ausgebrochenen Unruhe erklärt der Revolutionsführer Kito.


    In jedem Fenster unserer Dörfer und Städte erwartet ein Gewehr jeden Unterdrücker. Mag es der Graf von Para versuchen uns zu vernichten. Jeder unterdrückte und getötete Kommunist ist die Saat für zwei, drei, vier neue revolutionäre Helden. Er mag versuchen die Blumen abzuschneiden, der Frühling wird trotzdem kommen.

    Handlung:

    In Absprache mit dem targischen Amenokal ist man übereinkommen, dass sich die einzelnen Gruppen durchaus nach ihrer politischen Gesinnung ordnen können, weswegen die rot-kijanibondesische Vertretung ganz links außen sitzt.

    Eine inoffizielle Hauptstadt des Landes ist Mtadschikuu im Norden des Landes und einer größten Häfen des Landes.

    Die Hafenstadt gelegen in der Provinz Porini ist einer der größten Hafenstädte von Nerica und den targischen Gefilden. Sie ist wie Sorati eine der Hochburgen der kommunistischen Partei in Kijanibonde und ein Melting Pot der verschiedenen Ethnien und Kulturen von Kijanibonde. Es gibt wohl zutreffende Gerüchte, dass die Kommunistische Partei eigentlich diese Stadt zur Hauptstadt machen wollte und nicht das noch chaotischere Sorati.


    72-7088fe94.jpeg


    Während das eigentliche Stadtgebiet ungefährt 6 Millionen Einwohner zählt geht man davon aus, dass die Region Groß-Mtadschikuu eine Einwohnerzahl von knapp 10 Millionen Einwohner hat und gehört neben der Großregion Sorati zu den größten des Landes. Ursprünglich ist es eine jaçãlische und novarische Gründung, die zusammengewachsen (daher der Zweitname der Stadt) ist. Die Stadt litt häufig unter den kriegerischeren Auseinandersetzungen und hat seit den späten 2010er Jahren einen Wiederaufschwung auch aufgrund targischer Investitionen im Zuge des Medianischen Imperiums und einer konsequenten Stadtplanung durch die rot-kijanibondesische Regierung, die sich jedoch aufgrund des großen Binnenwachstums zahlreicher Probleme ausgesetzt sieht.


    Der zweite Fünfjahresplan für die Stadtentwicklung sieht eine Modernisierung und Öffnung des Hafens vor. Die feste Kontrolle der Planungskommission über das Außenhandelsmonopol soll zwar nicht aufgegeben werden, doch einzelnen größeren Kolchosen soll über das Außenhandelsministerium ein leichterer Zugang zu anticäischen Märkten ermöglich werden.


    71-d67e8e92.jpeg