1. Allgemeines
Die Reis-Inseln sind ein vormals meltanisches Gebiet und ein Schmelztigel am äußersten Westrand der Gebiete der Medianischen Union. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit und verschiedener Einwanderungswellen finden sich hier Menschen mit Wurzeln aus dem ehemaligen Meltania, Gran Novara und Jaçãlo.
Sie gingen durch verschiedene Hände (Meltania, Gran Novara) und sind nun autonome freie Insel-Republiken, Städte und Grafschaften. Lord Reis aus Pottyland ist ein Ehren-Graf der Inseln. Nach dem Sturz der Monarchie in Gran Novara sind sie der Exil-Sitz verschiedener novarischer Adeliger, die es vorziehen hier eine Bräune in der Sonne zu bekommen.
2. Geographie
2.1. Klima
Das Klima der Reis-Inseln ist mild-ozeanisch und für seine Lage in den Subtropen äußerst gemäßigt durch die diversen Einflüsse, die sich durch die Meereslage ergeben. So sind die Winter eher mild, aber auch die Sommer zeichnen sich durch gemäßigte Temperaturen aus. Die Änderungen über die Jahreszeiten fallen daher vergleichbar mit anderen Regionen der Welt, in ähnlichen Breitengraden geringer aus. Je nach Insel fallen die Kimata etwas unterschiedlich aus: Von medianisch bis hin zu feucht-subtropisch. Die Niederschlagsmengen sind vergleichsweise hoch und über das ganze Jahr durchwegs bestehend. Die hohe Luftfeuchtigkeit führt dazu, dass sich das Wetter im Sommer auf drückender anfühlt als es tatsächlich ist.
Trotz seiner eher nördlichen Lage erreichen ab und zu auslaufende Tropenstürme, Zyklonen und Hurrikans die Inseln. Da diese meist von Westen kommen, sind besonders die weiter östlich hinter den anderen gelegenen Inseln meist von diesen nicht betroffen.
2.2. Geologie
Je nach Insel unterscheidet sich die Zusammensetzung der Geologie: Während einige der Inseln reinen vulkanischen Ursprungs sind andere gemischt aus Sedimentgestein und Vulkan. Vulkane ergeben die höchsten Erhebungen der Inseln, sind jedoch bereits seit Jahrhunderten nicht mehr ausgebrochen. Sie gelten als ruhend und sind von eher kleiner Größe. Aufgrund der Lage und der seismischen Aktivität kam es auch noch im Mittelalter zu Erdbeben. Aufgrund der vulkanischen Erden gibt es grundsätzlich für eine Vegetation fruchtbare Böden.
2.3. Flora und Fauna
Die abgeschiedene Lage und die besondere klimatische Lage ergeben eine hohe Biodiversität, die auch heute noch für Staunen sorgt: So konnte neben diversen endemischen Arten eine besondere Variante und Unter-Art der "gemeinen Kackstelze" von stationierten Soldaten entdeckt werden. Davon abgesehen gibt es viele diverse Schnecken, Insekten und unzählige Weichtier-Arten.
3. Geschichte
3.1. Besiedelung & Namensherkunft
Die Reis-Inseln wurden 1434 von meltanischen Seefahrern besiedelt und in Besitz genommen, in weiteren Einwanderungswellen kamen jedoch weitere Nationalitäten und Ethnien hinzu. Insbesondere aus novarischen Regionen und aus Jaçãlo, das führte auch zum späteren Namen der Insel: Die verschiedenen Menschen waren wie einzelne unterschiedliche Reiskörner, die gemeinsam ein neues ganzes Ergeben: Sei es ein Risotto, eine Paella oder ein anderes medianisches Reisgericht. Die letzten Einwanderer waren targische Gastarbeiter und Touristen aus diversen Regionen der Welt, die aufgrund des milden Wetters und der atemberaubenden Natur hier ihren Ruhestand verbringen.
3.2. Zeit der Piraterie und Entdeckerfahrten
Aufgrund seiner großen Entfernung zu den meltanischen Stammlanden konnte die Krone oftmals keine wirkliche Kontrolle über die Inseln erzielen, weshalb sie auch ein Rückzugsort für politisch Verfolgte, aufgeklärte Denker und religiöse Minderheiten und Häresien wurde. Das führte, aber auch dazu Menschen mit Abenteuerlust, Entdeckergeist sich vermehrt auf den Reis-Inseln sammelten. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass manche Entdeckungs- und Kolonialfahrten in der neuen Welt von hier ihren Beginn genommen haben.
Beginnend um die 1550er Jahre kam es dazu, dass sich auch immer mehr Piraten, auch targischer Herkunft hier niederließen und einen Rückzugsort auf einer der Insel fanden, weshalb bis zum Ende des Hauptzeitalters der Piraterie gegen Mitte des 18. Jahrhunderts, die Reis-Insel eine Hochburg der Piraten in Antica war und den Handel aus der neuen Welt nach Antica beeinflusste. Mangels Kontrolle stellte die meltanische Krone Freibeuter-Zertifikate für diese Raubfahrten aus: Das ließ sie sich teuer bezahlen und konnte so trotz der Lage in der ost-medianischen Region davon profitieren.
Mit Beginn des 19. Jahrhunderts zog es die ersten Plantagen-Besitzer auf die Inseln und es kam zum Anbau von Orangen, Ananas, Tabak und Tee. Dieses landwirtschaftliche Fundament hält sich noch immer auf den Inseln, obwohl ab dem späten 20. und dem 21. Jahrhundert der Tourismus eine immer größere Rolle spielte.
Einen Umbruch gab es als im Zuge des Zerfalls Meltaniens in Xeruskadi, Tordera und Evira die Reis-Inseln an Gran Novara fielen, das im Zuge der friedlichen Ross(i)-Revolution die Inseln in die Unabhängigkeit entließ und damit eine neue Ära einleitete.
4. Politik
Die Reis-Inseln sind eine autonome Region und nach innen völlig souverän. Das Regional-Parlament tagt in Puerto d'Arroz und ist geprägt von einer Politik der Konsensdemokratie und der Vorab-Absprachen in Gremien, Institutionen und Ausschüssen. Das führt zu einer unaufgeregten innenpolitischen Lagen, was dazu führt, dass die Redakteure der regionalen Zeitungen, nicht wirklich wissen was sie schreiben sollen.
Ein größeres politisches Thema der letzten Jahre ist der zunehmende Tourismus und die Zuwanderung von Rentnern weltweit, die es aufgrund des milden Klimas, der intakten Umwelt und des trotzdem guten medianischen Versorgungsstandard was Gesundheit und Soziales betrifft auf die Inseln zieht. Die vielen Flugzeuge mit diesen älteren Menschen werden von den Einheimischen "Krampf-Adern-Geschwader" genannt. Wie dieser Tourismus und die Zuwanderung nachhaltig zu gestalten ist, ist ein hitziges Thema: Befürworter und Gegner halten sich hierbei noch die Waage.
5. Bevölkerung
Die Herkunft der Bevölkerung wird nach der primären Muttersprache im Haushalt und Selbsteinschätzung beurteilt. Nach wie vor sind die Reis-Inseln ein Schmelztiegel.
| Herkunft | Prozenzanteil |
|---|---|
| Meltania | 42% |
| Jaçãlo | 38% |
| Novara | 11% |
| Targa | 6% |
| Rentner-Touristen | 3% |
6. Wirtschaft
Jede der Inseln verfügt einen relativ modernen Flughafen, wobei aber nur zwei der größeren Flughäfen auch Langstrecken und internationale Flüge anbieten. Auch Schiffsverbindungen, vor allem für den Gütertransport gibt es zwischen den Reis-Inseln und sind das Rückgrat der Logistik der Wirtschaft.
Haupteinnahme-Quelle ist der Tourismus auf den sehr grünen Reis-Inseln. Neben den Rentner-Touristen, die das milde Klima schätzen sind es vor allem Natur-Liebhaber und Wanderer, die es auf die Inseln verschlägt, da mangels großer Strände ein typischer Strandtourismus ausbleibt. Auch Taucher schätzen die Biodiversität und Vielfalt der Inseln. Die vulkanische Aktivität bei der Entstehung der Inseln hat dazu geführt, dass es auch einige Thermal- und Heilquellen gibt. Das hat zu eine sehr skurrilen Sauna-Kultur auf den Inseln geführt, die auf Klischees aus dem Fernsehen beruht.
Neben Solar-Energie versucht man auch vermehrt Geothermie zu erschließen, was jedoch bisher keine ökonomische relevante Variable und Kategorie geworden ist.
Landwirtschaftlich gibt es weiterhin Plantagen-Anbau Orangen, Ananas, Tee und Tabak. Da dieser sehr arbeitsintensiv und nicht sehr billige gemacht werden kann. Man versucht hierbei aus der Schwäche eine Stärke zu machen und setzt auf nachhaltige Produktion und hochwertige Bio-Qualität.
7. Kunst & Kultur
Besonders ist, dass es zu einem Absturz eines Transportfluges mit Instrumenten für elektronische Musik kam, weswegen....
8. Sport
Fußballmannschaften, dies das.