Beiträge von Tshika Moke

    Kommunistische Propaganda in Kijanibonde

    Handlung:

    Die Vorbereitungen laufen an: In ganz Kijanibonde finden sich diverse Plakate mit Kito selbst. Alle tragen Slogans wie "Heraus zum 1. Mai", "Schließ auch du dich dem Kampf gegen die Barbarei des Kapitalismus an!" Dieses Jahr wird vor allem der Kampf gegen den Imperialismus und die Zuspitzung der Barbarei in den Vordergrund gerückt. Es gibt Anti-Atomwaffen-Propaganda.

    Die Rote Armee steht einem Prozess der Wiedervereinigung sehr offen gegenüber. Die inner-kijanibondesische Grenze ist ein Mahnmal dafür, was imperialistische Einmischung mit Nationen machen kann. Wir müssen hier die Gräben heilen.

    Genossinnen und Genossen!

    Seit Jahren baue ich die Rote Arbeiter- und Bauernarmee mit euch gemeinsam auf. Wir tun das unter schwierigsten Bedingungen. Oft wird unseren Soldaten und Offizieren vorgeworfen zu hart vorzugehen, doch was ich mir noch nie habe vorwerfen lassen müssen ist, dass unsere Offiziere im imperialistischen Ausland ausgebildet werden.

    Ich weise diese infamen Lügen zurück und jene, die sich über die Rede unseres Vorsitzenden empört zeigen, sind nur eine: Getroffene Hunde, die bellen. Sie schlagen losen gegen die unterschiedlichen Wege des Sozialismus, sie lügen, dass wir betteln um Rohstoffdeals, während wir Hunger und Armut ertragen haben. Das ist ein Affront und ein Schlag ins Gesicht des Weltproletariats.

    Wir verstecken uns auch nicht hinter dem Begriff der NÖP: Wir erkennen klar an. Das war ein Rückzug. Ein Rückzug aus unserer Armut geboren, ein Rückzug der der massiven Last unserer Kleinproduzenten unserer Bauern entspricht.

    Doch wir haben uns nicht jahrelang versteckt, sondern die rote Fahne mit wenigen anderen hochgehalten. Während dies alles passiert ist und wir fast unter dem Würgegriff des Kapitalismus zusammengebrochen sind. Wird uns heute gesagt, dass unsere marqistischen Ideen von den Imperialisten genehmigt waren.

    Handlung:

    Buh-Rufe.

    Es zeigt auch die Unkenntnis dieser Genossen wenn sie behaupten bei uns regiert keine Partei, ist doch für alle ersichtlich, dass bei uns die Kommunistische Partei gemeinsam mit den Bauern in Form der Sozialrevolutionären Partei regiert. Sie regiert, jedoch nicht als Kaste, sondern als Avantgarde-Partei, so wie sie als Avantgarde-Partei die soziale Revolution im Norden und den Städten von Kijanibonde hat umsetzen können.

    Wer jede Abweichung von den eigenen Vorstellungen als "neoliberal", welch sinnloses Wort für Staaten, die am Sozialismus arbeiten, wer anderen sofort den Sozialismus abspricht, der erträgt nicht nur keinen Widerspruch, der macht ob er will oder nicht die Arbeit des Feindes.

    Wir sagen jedoch klar: Zur Not mit der Waffe in der Hand, mit Freiwilligen, mit unserer Roten Arbeiter- und Bauernarmee wir verteidigen alle Arbeiterstaaten egal ob wir sie als Revisionisten betrachten, egal ob sie infamste Lügen über uns verbreiten, egal ob wir die Demokratie in ihnen für gesund oder nicht gesund halten, denn in letzter Instanz sind es und bleiben es Arbeiterstaaten. Sollte der Ruf kommen sind wir bereit.

    Und ich richte dieselben Worte auch an die Genossinnen und Genossen an Soleado, die sie an uns gerichtet haben: Sie mögen sich jene Staaten ansehen, die sie von Anfang an einer Kritik unterzogen haben ohne sie zu kennen. Sie mögen sich die Staaten wie Molillo ansehen, die vergessen wurden und sie mögen sich auch gerne uns anschauen. Sie werden keine Petro-Avere finden, sie werden keine bestochenen Kommunisten finden, sondern nur eine aufrecht kämpfende Arbeiterklasse. Wir werden sie jedenfalls auch besuchen. Denn in diesen Worten liegt viel Wahrheit. Viele Missverständnisse ließen sich so klären: Egal ob wir in Isolation leben und unseren Kurs geradlinig gehen können oder ob wir manövrieren müssen innerhalb und zwischen feindlichen Blöcken, wir bauen alle die Zukunft der Menschheit auf und diese Zukunft kann nur eine Zukunft sein in der das Proletariat sich als herrschende Klasse erhebt.