1. Mai - 2026

  • Kommunistische Propaganda in Kijanibonde

    Handlung:

    Die Vorbereitungen laufen an: In ganz Kijanibonde finden sich diverse Plakate mit Kito selbst. Alle tragen Slogans wie "Heraus zum 1. Mai", "Schließ auch du dich dem Kampf gegen die Barbarei des Kapitalismus an!" Dieses Jahr wird vor allem der Kampf gegen den Imperialismus und die Zuspitzung der Barbarei in den Vordergrund gerückt. Es gibt Anti-Atomwaffen-Propaganda.

  • Handlung:

    Am nächsten Tag wird das Transkript der Rede zum ersten Mai zugänglich gemacht.

    Genossinnen und Genossen!

    Wir begehen wieder einen 1. Mai - einen 1. Mai in Freiheit. Einen Kampftag der Arbeit in einem der wenigen freien Arbeiterstaaten unserer Welt.

    Die Maifeiern des Proletariats waren schon immer epochenmachend. Nicht nur durch ihre Allgemeinheit, die sie zu einer der ersten internationalen Organisierungsschritte unserer Klasse machten, sondern um die Fortschritte unseres Kampfes sichtbar zu machen und zu konstatieren.

    Feind und Freund sind sich einig, dass dort wo dieser Festtag des Proletariats am glänzendsten und würdigsten begangen wird die Arbeiterklasse am weitesten vorgedrungen ist.

    Vor einigen Jahrzehnten waren wir noch auf einem völligen Nullpunkt gesunken. Die Arbeiter unserer Nation waren nach Ethnien und Stämmen in feindliche Parteien gespalten, sich aufreibend in einem inneren Kampf. Wer noch vor nur wenigen Jahren behauptet hätte, dass wir hier in Kijanibonde in einer freuen Republik der Arbeiterräte den 1. Mai nun schon wiederholt begehen würden, den hätte man ausgelacht.

    Diese Tatsache werden wir nicht vergessen, wenn wir die Zwistigkeiten und Richtungsstreit beurteilen, wir wissen dass nur eine Einheit, die aus einer notwendigen Klarheit entsteht eine Einheit ist, die diesen Namen verdient hat. Nicht die Einheit der Knute, sondern die Einheit der politischen Überzeugung hat uns ermöglicht, dass sich in einem Land wie Kijanibonde das Proletariat zur herrschenden Klasse erheben konnte.

    Wir wollen somit als Leuchtturm für unsere Klassengeschwister dienen was möglich ist wenn man sich zusammen schließt und gemeinsam dem Klassenfeind entgegentritt. Gerade in Zeiten in denen sich Aufrüstung und Gewalt häufen ist es wichtig, dass wir dieses Übel an seiner Wurzel - dem Kapitalismus in seiner letzten Epoche des Imperialismus - packen und ausreißen. Nicht nur für uns, sondern für die nachfolgenden Generationen der gesamten Menschheit.

    Nur dadurch hört der Wahnsinn an immer ausgefeilteren Waffen auf, während Grundbedürfnisse vieler nicht gestillt werden. Wir müssen uns das jedes Mal wenn wo eine Bombe hochgeht ins Bewusstsein rufen. Das ist nicht der Wahnsinn einzelner Irrer. Dieser Wahnsinn hat ein System. Dieses System müssen wir endgültig begraben. Die bevorstehende Einheit unserer Heimat und unsere vollständige Unabhängigkeit von Targa waren wichtige Erfolge, die wir uns bei gleichzeitigen Rückschlägen der Vergangenheit erkämpft haben und es sind nur die ersten Erfolge, die Vorgeschichte der bewussten Menschheit und Fußnoten der Geschichte im Vergleich dazu was sich noch bewegen wird wenn die gesamte Menschheit sich auf dem Weg in den Sozialismus begibt. Dann wird dieser 1. Mai ein kleiner Auftakt für die höchsten Höhen unserer Spezies sein!

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