• Gerade Orte, Länder oder Gegenden mit besonders langer oder komplexer Geschichte haben als solche auch einen eigenen Wikiartikel, weil die so lang sind, dass man dann im Hauptartikel nur einen allgemeinen Abriss hinterlässt (erste Funde, erste urkundliche Erwähnung, besondere Ereignisse etc.)


    Letztlich ist es egal wie du das gliederst. Mach es am besten so wie du es für sinnvoll empfindest oder wie es für dich intuitiv am besten zu lesen wäre. Ich glaube mein Vorbild für Städte war damals México-City weil die Stadt gross genug ist um alle Interessensfelder abzudecken die in Frage kommen. Und weil die Stadt an sich wichtig genug ist, dass man damit rechnen kann, dass kaum ein Detail ausgelassen wird. Hilft dann auch Dinge zu berücksichtigen an die man ansonsten eher nicht so denkt


    Bezüglich deinem Artikel über die Antike: wenn du eine Art Lexikoneintrag machen möchtest würde ich dir raten, sehr klar, direkt und faktenbasiert (die vorhandenen Informationen nutzend) zu schreiben. Du hast eine Tendenz ausschweifend zu werden und daraus eine Geschichte zu machen. Das liest sich zwar schön, ist aber für meinen Geschmack zu weit weg von einem Text der zuvorderst Wissen vermitteln soll.

  • Na ja faktenbasiert ist halt ehrlicherweise schwer. Ich habe etwas Orientierung aus Novara klauen können, aber meine Idee mich am MN-Wiki-Artikel von Targa zu orientieren war nicht so von Erfolg gekrönt.
    Aber guter Punkt - fraglich wie gut das eben umsetzbar ist und ohne mich da rechtfertigen zu wollen (ich weiß ich aber zu viel), fraglich ob ein angenehmer Lesefluss für den Zweck hier nicht besser ist. (Es ist ja eben nicht Wikipedia oder der Brockhaus).

    Aber ich werde einfach mal eine “cleanere Version” versuchen und hier reinstellen, dann können wir uns ja entscheiden, was wir wollen.

    Wissbegierig, neugierig und immer bereit dazu zu lernen.

  • Eher so?

    Fezzan

    Geschichte

    Ursprünge

    Fezzan ist eine der ältesten Städte der Wüstenstämme. Anders als andere Siedlungen der Wüstenstämme war Fezzan eine der ersten Städte, in der sich die Stämme sesshaft machten, wodurch es zu Konflikten um Vorherrschaft mit Küstenstämmen kam. Die Stadt gehört zu den frühesten namentlich erwähnten Orten Targas. Nach der Vereinigung der Stämme wählte Malik der Erste (Malik al Fezzan) Fezzan als Residenz und machte sie zum Zentrum des Landes.

    Antike

    In der Zeit von etwa 1000 v. Chr. bis ca. 500 v. Chr. führte das medianische Imperium eine expansive Politik. Die Armeen errichteten Straßennetze und Befestigungen und etablierten Verwaltungen. Fezzan wurde Sitz der medianischen Verwaltung und faktisch Hauptstadt einer Provinz, während der Name Volubilis als Zeichen des Sieges vergeben wurde. Mit dem Imperium kamen fortschrittliche Elemente, darunter ein Straßennetz, Bewässerungssysteme (einschließlich Verdunstungsteiche zur Entsalzung Meerwasser), eine Kanalisation, sowie der Bau fester Gebäude im medianischen Stil. Ein Verwaltungsapparat, Bildungszugang und eine kulturelle Infrastruktur, einschließlich Theater, entstanden. Als das Imperium durch Kriege mit Dreibürgen und der Demokratischen Union instabil wurde, nutzten die Stämme die Gelegenheit und vereinigten sich, um den gemeinsamen Feind aus dem Land zu vertreiben. In der Fezzaner Innenstadt erhaltene Relikte weisen auf diese Epoche hin, etwa Mosaike und antike Straßen, die in das Stadtbild integriert wurden.

    Demographie und Stadtbild

    Fezzan umfasst rund 11,5 Millionen Einwohner auf ca. 1.720 Quadratkilometern (Bevölkerungsdichte ca. 6.700 Einwohner/km²) und gilt als zentrale Metropole Targas. Die Stadt trägt den Beinamen „die Rote“, der sich sowohl auf die rötliche Färbung vieler Häuser als auch auf eine als feurig beschriebene Charakteristik bezieht. Das Stadtbild verbindet traditionelle Elemente mit modernen Hervorhebungen: in der Altstadt dominieren Basare, Kar Talmascha, Teehäuser, Universität und junge Studierende; die Neustadt weist Hochhäuser, umfangreiche Wohnanlagen und ausgebaute Straßen auf. Grünflächen und Parks sind Ausdruck eines Bestrebens, Naturkontakte zu bewahren. Fezzan ist sowohl bei Bewohnern als auch Touristen aufgrund der kulturellen Szene, der jungen Intelligenz, der Altstadt, der Natur und der Küstenlage beliebt.

    Kultur und Sport

    Kultur

    Der Große Basar Fezzan ist zentraler Anlaufpunkt: Öffnungszeiten von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang, teils auch nächtliche Standöffnung. Hier werden Gewürze, Fleisch, Früchte sowie Textilien, Keramiken, Speisen und moderne Waren angeboten. Die Kundenorientierung ist stark, und Preisverhandlungen gehören zum Alltag. Nach Sonnenuntergang bleibt das städtische Leben präsent, inklusive Teehäusern, Diskotheken und Straßenmusik. Die älteren wie jüngeren Bewohner mischen sich in der Öffentlichkeit; die Straßenmusik wird hoch geschätzt. Auf dem Festival MaN Fezzan (Mahrajan al’alif Naghmatan Fezzan) trafen sich früher lokale Künstler; es entwickelte sich zu einem mehrtägigen Musik- und Kulturfestival, das 2015 durch einen Unglücksfall unterbrochen wurde.

    Sport

    In Fezzan befindet sich der Fußballverein Al-Haydars Fezzan, der von 2008 bis zum Ende der Liga in der Serie Re spielte und 2008 den Pokalsieg (IC-Cup) sowie 2010 die Meisterschaft errang. Die Universität ergänzt das Sportangebot durch vielfältige Betätigungsfelder, darunter Volleyball, Handball, Leichtathletik sowie Wassersport in der Bucht. Ein potenzielles Sportzentrum in Kooperation mit Universität und Verein war Gegenstand von Planung, insbesondere unter Nutzung des Heimstadions der Al-Haydars. Medienberichte deuten auf eine mögliche Wiederaufnahme dieser Pläne hin.


    Und ja - ich lenke mich gerade ab, denn bei Online-Fortbildung von 4h über ein neues Dokumentationssystem läuft mir sonst bald Hirnmasse aus den Ohren...

    Wissbegierig, neugierig und immer bereit dazu zu lernen.

    Einmal editiert, zuletzt von Azita Bakhtawar (20. November 2025 um 13:35)

  • Ja, ich finde das klingt deutlich besser.

    Ich verstehe den Anreiz, einen angenehmen Lesefluss zu erzeugen und in einer tief ausgestalteten Spielwelt mag es durchaus kulturellen oder politischen Wert haben, Dinge ausschweifend zu formulieren oder vielleicht sogar zu propagandistischen Zwecken auf eine bestimmte Weise darzustellen.

    Für mich ist ein Eintrag im Lexikon, sei es Brockhaus oder Wikipedia die schnellste Möglichkeit um an eine Information heran zu kommen. Und alles was mich daran hindert, diese Information möglichst schnell zu erlangen ist, ganz trocken und unempathisch betrachtet, verlorene Zeit. Mich interessiert in dem Fall nicht wie machthungrig und expansiv das medianische Imperium war. Das kann gerne eine Geschichte aus der Perspektive der Stämme sein die seinerzeit unterdrückt wurden um den Vormarsch und die Unterwerfung anzukreiden. Halte ich auch für einen interessanten Simulationsansatz um Dinge historisch aufzuarbeiten. Man kann sowas bestimmt auch als überlieferten Stammes-Liedtext einbauen, oder aus der anderen Perspektive: das medianische Großreich brachte den Segen des Fortschritts in die Wüste. 8)

  • Ich find es ehrlich gesagt ziemlich schrecklich und fühle mich nur so semi-wohl damit. Das hat was roboterhaftes und passt für mich weder zum bisherigen Stil des Lexikons, noch zu Targa selbst. Aber da treffen wohl zwei sehr unterschiedliche Ansätze aufeinander...

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  • Ja alles gut ^^ Ich wollte nur mein Empfinden dem gegenüber stellen. Ich finde es fürchterlich, aber ehrlich gesagt geht es da definitiv nicht um mich. Wenn ich der Meinung wäre ich kann das alles allein entscheiden/stemmen/schaffen/besser wissen, zu können, dann frage ich nicht. Wenn ch würde mich da der Mehrheitsmeinung einfach anschließen. Und ich weiß, dass beim Abenteuer schreiben der schmerzhafteste Teil für mich auch immer das Einkürzen auf die vom Layout geforderte Wortzahl ist.

    Aber so finde ich es maximal seelenlos... Ich frage mich halt, ob es Sinn macht beides zu haben. Quasi einen "Propaganda"-Text in schön. Und diese emotionslose, cleane Variante. Vielleicht eins fürs MN-Wiki und eins fürs Lexikon hier? Ich hab doch auch keine Ahnung. Ich weiß nur, dass es sich furchtbar anfühlt.

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    Einmal editiert, zuletzt von Azita Bakhtawar (20. November 2025 um 14:19)

  • Meine Sicht da drauf: Irkaniens Webseite ist schon relativ neutral, zumindest versuchen wir das.

    Aber überall sonst ist Propaganda drin :D

    Als Denkanstoß: Man kann ja so "Propaganda" in einem Textfeld irgendwo stehen haben, so als Fluff.

    "Fezzan war einfach schon immer geil, und Krankheit gab es nie" - Bonkwurst Hieronymous, etwa 1723

    oder was weiß ich den.

    Marschall Alrun Amalbalde
    Vorsitzende des Zentralkommandos Irkaniens / Diplomat und Regierungschef der Freien Irkanischen Republik
    Kommandoabteilung Außenpolitik 3 - Harnar und Renzia
    Befehlshaber des 'Kommando Besondere Operationen'

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