Beiträge von Jumbe Kito

    Sozialrevolutionäre Partei Kijanibondes (SRPK)


    Die Sozialrevolutionäre Partei ist wohl eine der heterogensten Parteien des Landes, sie ist tief gespalten in einen "Linken" und einen "Rechten" Flügel. Sie ist die zweigrößte Partei des Landes hinter der Kommunistischen Partei Kijanibondes. Sie betrachtet sich als Partei der unteren Schichten und hat ihre Massenbasis innerhalb der Bauernschaft des Landes. Im Gegensatz zur KPK betrachten sie großteils die Landbevölkerung Kijanibondes als revolutionäres Subjekt und zentral für einen etwaigen Umsturz auch in der Republik Kijanibonde. Während der Zeit der Herrschaft des unrechtmäßigen Kaisers von Kijanibonde nutzten die Sozialrevolutionären auch den individuellen Terror als taktisches Mittel gegen die Diktatur, auch wenn sie prinzipiell die Bedeutung von Massenbewegungen anerkennen. Im Gegensatz zur KPK verneinen sie die Gegensätze innerhalb der Bauernschaft und sind deutlich nationaler ausgerichtet. Sie fordern zum Beispiel auch die Wiedervereinigung oder im konkreten Fall auch eher die aktive Eingliederung der Republik Kijanibonde.

    Sie ist wie oben angemerkt tief gespalten in einen Linken und einen Rechten Flügel. Während der Rechte Flügel in den meisten Fragen mit der Opposition geht befindet sich der Linke Flügel der SRPK in einer faktischen Koalition mit den Kommunisten und bekleidet auch wichtige Staatsämter. Der rechte Flügel hingegen bevorzugt eine Zusammenarbeit mit Demokratische Partei Kijanibondes.


    Parteivorsitzender:

    Mitgliederzahl:

    Sitz der Partei:

    Nahestehende Organisationen:

    Lexikon-Eintrag

    Anarcho-Syndikalistische Partei Kijanibondes (ASPK)


    Die Anarcho-Syndikalistische Partei ist die größte anarchistische Kraft innerhalb des Landes, aber auch gleichzeitig eine der jüngsten Parteien. Sie entstand entweder kurz vor oder während der Revolution des Landes im Jahr 2012 aus der Unzufriedenheit einige radikalerer Kräfte, die nicht damit zufrieden waren den Staat in Besitz zu nehmen, sondern der Meinung sind der Staat sei als Unterdrückungsorgan zu zerschlagen. Die Produktionsmittel sollen von den Gewerkschaften geleitet werden - hier finden sie sich in Übereinstimmunng mit der AOK - und der Staat soll sofort abgeschafft werden während der sozialen Revolution. Die ASPK wendet sich äußerst scharf gegen die These der Staat müsse langsam absterben und beteiligt sich daher auch nicht an Ausschüssen des Staates. So gibt es auch einen Flügel innerhalb der Partei, der auch die Beteiligung an Wahlen ablehnt, was bei den Räte-Wahlen zu einigen Kontroversen und beinahe zu einer Spaltung der Partei geführt hat. Ein weiterer Schwerpunkt im Programm liegt im Aufbau von Produktionsgenossenschaften, die in freier Assoziation jeden Staat und jedes Unternehmen ablösen sollen. Im Gegensatz zu vielen anderen Parteien Kijanibondes vertritt die ASPK keinen Klassenstandpunkt, sondern wendet sich im Gegenteil an alle unterdrückten und marginalisierten Unterschichten. Abseits von alledem hat sich innerhalb der ASPK eine "individual-anarchistische Fraktion" gebildet, welche auch jeden Kollektivismus ablehnt und die ASPK von diesem Kurs zu überzeugen sucht, dass nur der Markt und die Gewerkschaften ein wirkliches Gestaltungsmittel einer freien Wirtschaft darstellen.


    Parteivorsitzender:

    Mitgliederzahl:

    Sitz der Partei:

    Nahestehende Organisationen:

    Lexikon-Eintrag

    Arbeiter-Opposition Kijanibondes (AOK)


    Die Arbeiter-Opposition ist aus einer Abspaltung der KPK hervorgegangen und vertritt explizit die Interessen der kijanibondesischen Arbeiterklassen gegenüber der Regierung von Rot-Kijanibonde. Die AOK ist eine Partei, die sich auf einen solidarischen Oppositionscharakter gegenüber der kommunistischen Regierung festgelegt hat und ihre Forderung außerhalb etwaiger Koalitionen mit der KPK oder SRPK mit Hilfe von Druck aus der Strasse erreichen will. Sie ist in manchen proletarischen Hochburgen stärker als die Kommunistische Partei hat aber in der Landbevölkerung keinen Einfluss und ist in dieser nicht verankert. Ein weiteres Standbein ist die feste Verankerung der AOK-Funktionäre in den kijanibondesischen Gewerkschaften, deren weitere Einbindung sie in den Staat auch einfordert. Eine Hauptforderung der AOK ist es die komplette wirtschaftliche Kontrolle in die Hände der Gewerkschaften zu legen. In ihrer Oppositionsarbeit kritisiert hauptsächlich Deformationen und Degenerationen des Arbeiterstaates Rot-Kijanibonde zum Bürorkatismus und in ihrem Hauptorgan der "Arbeiterstimme" führt sie regelmäßig bürokratische Entartungen konkret an und stellt Regierungsfunktionäre an den Pranger. Diese Kritik hat schon zu manchen spontanen Erhebungen und Demonstrationen gegen die Misstände geführt und so kann die AOK als wichtiger Faktor zur Selbstreinigung in Rot-Kijanibonde gewertet werden.


    Parteivorsitzender:

    Mitgliederzahl:

    Sitz der Partei:

    Nahestehende Organisationen:

    Lexikon-Eintrag

    Kommunistische Partei Kijanibondes (KPK)



    Die Kommunistische Partei ist die straatstragende Partei des Landes und führt eine Minderheitsregierung innerhalb der nationalen Räte an. Sie ist größte Partei sowohl an aktiven Mitgliedern und Wählerstimmen des gesamten Landes. Sie betrachtet sich als klassenbewusste Massenpartei der Arbeiter, Bauern und der Intelligenz und als Vorhut und Avant-garde der proletarischen Arbeiter- und Bauernbewegung. Sie versteht sich als internationalistische Partei und hat ein revolutionär-marqsistisches Programm. Ziel ist es in Kijanibonde, den Medianik-Staaten und der gesamten Welt eine sozialistische Weltrepublik zu errichten, deren Staatlichkeit sich dann in eine völlig klassenlose und freie kommunistische Gesellschaft auflöst. Innerhalb der KPK herrscht ein stark-ausgeprägtes und freies Fraktionsrecht vor, was immer wieder zu maßgeblichen offenen Richtungsdiskussionen in der gesamten Partei führt. Die Grundpfeiler des revolutionären Marqsismus jedoch gelten als sarkosant. In der vor-revolutionären Zeit entstand eine maßgebliche Richtungsdebatte zwischen zwei Flügeln der Partei: Während der eine Flügel die These eines Aufbaus des Sozialismus in einem Lande vertritt, vertritt der andere Flügel die These der permanenten Revolution und des konsequenten Internationalismus. Weitere Differenzen bestehen rund um Fragen der Taktik und Strategie zum Aufbau des Landes. Im Laufe dieser Debatte setzte sich der internationalistische Flügel rund um Jumbe Kito durch.


    Parteivorsitzender: Jumbe Kito

    Mitgliederzahl:

    Sitz der Partei:

    Nahestehende Organisationen:

    Lexikon-Eintrag

    Parteien in Rot-Kijanibonde


    Trotz einer sozialistischen Revolution der Arbeiter und Bauern in einem großen Teil des Landes und einer damit einhergehenden sogenannten "Diktatur des Proletariats" hat sich eine enorme Parteienvielfalt innerhalb der Rätestrukturen Rot-Kijanibondes etabliert. Immer wieder entstehen neue Parteien, die sich durchaus in Opposition zur herrschenden Kommunistischen Partei befinden.


    Diese Parteien vertreten teilweise die Interessen einer besonderen Klasse, so die Sozialrevolutionäre Partei und die sogenannte Arbeiter-Opposition, während andere sich als Vertretungsorgan aller Klassen sehen, wie z.B. die Front der Nationalen Rettung und die Kommunistische Partei.


    Die Parteienfinanzierung ist ein Kijanibonde äußerst strikt geregelt und jede Spende, die eine bereits mittlere Summe übersteigt ist namentlich auszuweisen, dies führt zu äußert geringen Budgets aller Parteien, wobei die mitgliederstärkeren Parteien einen Vorteil in der Finanzierung besitzen.

    Vom Staat her gibt es eine besonders geringe Finanzierung, die den Sinn hat die Produktion und den Vertrieb einer politischen Zeitung in mittel-hoher Auflage zu ermöglichen und einen geringen Parteiapparat zu finanzieren. Alles was über diesen Aufwand hinausgeht muss transparent ausgewiesen sein und ist von den Parteien selbst aufzustellen.


    Im Folgenden die verschiedene Parteien Rot-Kijanibondes:


    1. Kommunistische Partei Kijanibondes

    2. Sozialrevolutionäre Partei Kijanibondes

    3. Arbeiter-Opposition Kijanibondes

    4. Anarcho-Syndikalistische Partei Kijanibondes

    5. Demokratische Partei Kijanibondes

    6. Front der Nationalen Rettung

    Dekret über die Bewaffnung der Arbeiter- und Bauernmassen


    1. An die Bevölkerung werden Schusswaffen streng kontrolliert und reglementiert ausgegeben. Diese Ausgabe erfolgt unter Kontrolle der Komission für innere und äußere Sicherheit und der örtlichen Räte.


    2. Alle ehemaligen beruflichen Armeeangehörigen können ihren Dienst beenden oder sich der Roten Arbeiter- und Bauernarmee anschließen.


    3. Es gilt absofort die allgemeine Wehrpflicht für Frauen und Männer, ab dem 19 Lebensjahr. Für den Wehrdienst untaugliche Personen leisten einen entsprechenden Ersatzdienst.


    4. Schwangere Frauen sind von der Wehrpflicht ausgenommen.


    5. In den Dörfern und Stadtvierteln sind unter Anleitung der Politkommissare und technischer Experten Milizen zu bilden, diese sorgen für die allgemeine Sicherheit und stehen unter Kontrolle der Räte.


    6. Absofort ist es Militär- und Milizangehörigen untersagt gegenüber Untergebenen das "Du-Wort" zu verwenden, außer es ist von diesen ausdrücklich gewünscht und wird erwiedert. Unter Gleichrangigen ist das genossenschaftliche "Du" gestattet.

    Dekret über die Todesstrafe


    1. Die Todesstrafe ist abgeschafft.

    2. Alle Todestrakte und Zellen sind aufzulösen und die Häftlinge in Hochsicherheitsgefängnisse zu überführen.

    3. Jedes Gesetz, dass die Todesstrafe vorsieht bleibt gültig, die Todesstrafe wird durch entsprechend hohe Haftstrafen ersetzt.

    4. Den Angehörigen, derer an denen die Todesstrafe während der Revolution vollstreckt wurde werden finanziell entschädigt.

    5. Alle Urteile und Fälle, in denen die Todesstrafe verhängt wurden werden neu aufgerollt und behandelt.

    Dekret über Grund und Boden


    1. Das Eigentum der Gutsbesitzer an Grund und Boden wird unverzüglich ohne Entschädigungszahlungen aufgehoben.


    2. Die Güter der Gutsbesitzer sowie alle Domänen-, Kloster- und Kirchenländereien mit ihrem gesamten lebenden und toten Inventar, ihren Wirtschaftsgebäuden und allem Zubehör gehen bis zur Konstituierenden Versammlung in die Zuständigkeit der Komitees für die Böden der entsprechenden Regionen sowie der Bauernräte über.


    3. Jegliche Beschädigung des konfiszierten Besitzes, der von nun an dem ganzen Volk gehört, wird als schweres Verbrechen betrachtet und vom Revolutionsgericht geahndet. Die Bauernräte ergreifen alle notwendigen Maßnahmen zur Wahrung der strengsten Ordnung bei der Konfiskation der Güter der Gutsbesitzer, zur Festlegung, welche Grundstücke und Grundstücke welchen Umfangs der Konfiskation unterliegen, zur Aufstellung eines genauen Verzeichnisses des gesamten der Konfiskation unterliegenden Besitzes und zum strengsten revolutionären Schutz aller in das Eigentum des Volkes übergehenden Wirtschaften mit allen Gebäuden, Geräten, Vieh, Vorräten an Produkten usw.

    Historisch nach der Imperiumseinigung und der Phase der sog. Kleinstaaterei kam es kurzfristig zur Teilung in die Räterepublik Kijanibonde (Rot-Kijanibonde) und die Republik Kijanibonde. Diese Teilung wurde durch den Zusammenbruch der Republik aufgehoben und die Rätemacht hatte eine ruhige, aber nichts desto trotz fragile Ordnung im ganzen Land hergestellt. Dabei wurden die nationalen Eigenheiten wenig bis gar nicht angetastet und auch Stammesfürstentümer belassen. Dies lag einerseits am Desinteresse der Revolutionsregierung unter Jumbe Kito und andererseits an der targischen Position rund um die Djedkare und Zensi.


    Söldner und damit in fraglichen Zusammenhang Umsturzversuche in den großen Ballungsräumen haben 2019 erstmals wieder die Ordnung in Kijanibonde erschüttert. Verschiedene Söldnertruppen unter (Caruso?) haben dabei versucht vom Süden aus die Regierung zu stürzen. Diese konnte jedoch die Ordnung in Porini und Jangwapori vollständig herstellen und hat de facto den Süden vollständig aufgegeben. Nur in den größeren Städten mit einer proletarischen Struktur haben die Räte die eine gewisse Macht behalten. Die kijanibondesische Zentralregierung hat dabei den Süden faktisch aufgegeben und die Grenzen und den Übergang zum Herzen des Landes verstärkt und dicht gemacht. Die Städte werden über vereinzelte Luftbrücken und Konvois mit Begleitschutz soweit notwendig versorgt.


    Es ist fraglich ob Rot-Kijanibonde weiterhin die Teilung hinnimmt oder der Versuch gemacht wird den Süden wieder unter Kontrolle zu bekommen. Bislang hat sich die Revolutionsregierung immer defensiv verhalten. Die targische Regierung hat bislang nichts weiter unternommen außer ein Einkammer-Parlament für alle Gebiete zu verkünden und den Stamm der Djedkare und die Schwiegermutter des Amenokal Mama Zensi mit einem Fallschirmjägertrupp zu sichern.

    Im Zug der Verwerfungen rund um das Imperium gelang es einer reichen Junta im Süden sich von der Rätemacht im Norden zu lösen. Während man sich anfangs gegen die Reaktionäre verbunkert hat und von der Situation überrascht wurde setzt die Revolutionsführung nun ihre Truppen in Bewegung. Der Weg bleibt friedlich es werden rote Nelken teilweise gestreut und in manchen Dörfern Tomaten geworfen. Das Kontingent weist von seiner Größe und Ausrüstung darauf hin, dass man sich gegen etwaige Vorstöße aus dem Süden absichern möchte und keine Offensive plant.