Inthronisation 2020

  • Die targischen Gefilde schreiten in der Neustrukturierung ähnlich wie in Gran Novara voran. Ein besonders Anliegen war dem Amenokal eine Neuordnung des ehemaligen Meltanias. Insbesondere des größeren Evira und des kleineren Cranada, das unter targischer Oberhoheit steht. Man hat sich eine unscheinbare Adelsfamilie der sogenannten Hidalgos gesucht und fand sogar eine Familie, in deren Stammbaum ein christianisierter Targer sich fand. Die Entscheidung war schnell getroffen. Valeria Dolores de Olmos y Vera wird als - was eigentlich? - inthronisiert. Standbilder in den "betroffenen Regionen" machen die neue Herrscherin bekannt.


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    In Targa gibt es die Redensart: Das Schicksal ist ein Kamel. Es mag dumm dreinschauen & langsam sein, aber es kommt immer ans Ziel.

  • Handlung:

    Fühlt sich angesichts dieser Ernennung nicht übermäßig wohl. Ihre Familie hatte sie dazu gedrängt das Angebot des targischen Königshauses anzunehmen, auch wenn es sehr unklar war wie locker die Leine der Targer tatsächlich sein würde. Es war der Aufstieg, der ihrer Familie im alten Meltania nicht möglich gewesen wäre. Die Verwerfungen der letzten 10 Jahre haben jedoch die alten eingesessenen Adelhäuser zerrüttet und die neuen Herrscher aus Fezzan wollten wohl keinerlei Risiko eingehen und jemanden ernennen, der bereits eine Basis im Land hatte. Ihre Stiefmutter hatte ihr sogar quasi mit einer Art arrangierten Ehe oder Zwangsverheiratung in den Norden gedroht sollte sie sich nicht fügen. So steht sie äußerst fein drapiert ähnlich einer Spielzeug-Puppe da.

  • Handlung:

    Blickt von Dhakiya zu Valeria und zurück. Sie flüstert Dhakiya in einer kijanibondesischen Sprache zu, damit es keine oder weniger Mithörende gibt.


    Ich denke ich habe jemanden gefunden, der sich bei solchen Anlässen noch unwohler fühlt als du. Fühl dich nicht bedroht nur weil sie schön ist, das bist du auch und Mehregaan hält nichts von der Vielehe. Er ist Sohn meiner Mutter, eine Ehe wird ihm reichen. ;)

  • Handlung:

    Ein missmutig dreinschauender Bischof ruft die Adelige nach vorne. Er blickt etwas verächtlich auf den Amenokal, den er offenbar als Fremdherrscher wahrnimmt. Valeria ist dabei die Rolle als Marionette zugedacht. Ein weiterer verächtlicher Blick fällt auf einen anderen Gast.

    In Targa gibt es die Redensart: Das Schicksal ist ein Kamel. Es mag dumm dreinschauen & langsam sein, aber es kommt immer ans Ziel.

  • Handlung:

    Der Amenokal blickt in die Runde bevor er seine Stimme erhebt.


    Valeria Dolores de Olmos y Vera...


    Handlung:

    Lässt sich eine Krone reichen, die die Targer von den fliehenden Vorgängern bekommen haben.


    ...hiermit erhebe ich dich und kröne dich zur Amīra al Evira. Mögest du einen gleichwertigen Titel in deiner Sprache tragen. Sei deinem Volk und dem erhabenen Staat treu.


    Dieser Titel und Rang sei dir auf dein Leben beschieden und deine Nachkommen mögen ihn nach dir in Würde und Ehre tragen und dem Volk und meinen Nachkommen Treue schwören.


    Erhebe dich, mögen dir dein Gott und die Götter wohlgesonnen sein.

  • Werte Freunde! Ehrenwerte Gäste!


    Nach einer langen Phase der Stagnation ist es nun an uns unter diesem alten und zugleich neuen Namen Evira unsere Zukunft anzupacken und vorwärts zu schreiten in eine Zeit der Moderne und Prosperität.


    Wir gehen diesen Weg mit großem Gepäck an Schwierigkeiten und Tragödien, die unsere Geschichte gepflastert haben. Umso mehr ist es an uns unseren Platz innerhalb der targischen Gefilde zu finden. Als Teil einer Familie.


    Handlung:

    Pause.

  • Und als Teil dieser Familie erfüllen auch wir eine Rolle. Unsere moderne und starke Wirtschaft wurde lange Zeit durch politische Formen und Hindernisse aufgehalten und unser Reichtum von Militarismus und Großmachertum aufgefressen.


    Umso mehr wollen wir als Standort der Produktion und Technologie finden. Modernität und Tradition sollen in Zukunft die Flügel sein, die unseren Erfolgsflug tragen und ein Leuchtturm auch in den Osten sein. Wir wollen unserem Volk die notwendigen Freiheiten gewähren auf, dass Unternehmertum und Innovation erblühen.


    Dabei verlassen wir uns auf unsere Vergangenheit ebenso, weshalb es an mir ist die Krone von Evira zu repräsentieren und zu Glanz zu führen. Und genau diese Krone muss zeigen, dass sie sich nicht mehr an jeder Stelle in den Vordergrund drängt, sondern eine moderne Monarchie ist in der das Volk ebenso regiert und partizipiert wie der Monarch.


    Und mit diesem Ausgleich an Altem und Neuen werden wir gemeinsam mit unseren Freunden der Gefilde dieses erhabenen Staates, dessen Teil wir sind in eine glorreiche Zukunft aufbrechen, auf, dass Evira nicht nur mehr eine Fußnote, ein grausames Kapitel des Kolonialismus oder moderne Verwerfungen im Medianischen Imperium ist, sondern ein Vorzeigestaat der Moderne, ein Land in dem man Kultur und unsere Sonne ebenso genießt wie Tapas und Wein, ein Land, dessen ehemaligen Kolonien nicht die Nase rümpfen und sich von uns distanzieren, sondern auf unser Erbe auch stolz sein können.


    Für diesen Weg brauchen wir nicht nur eine starke Hand, sondern viele Hände, die einander offen zugewandt sind und in diesem Sinne möchte ich meine Regierungszeit begehen.

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